16. März 2013

Von Tabletfreude, Kopfbeule und anderen Pannen

Nun bin ich ganz stolze Besitzerin eines Tablets, mit dem man viele Sachen machen kann, von denen ich noch nichts ahne. Da ich keinen Laptop habe und somit ziemlich viel an mein Arbeitszimmer mit PC gebunden bin, kam mir (durch eine liebe Freundin) die Idee, mir so ein Teil zuzulegen. Jetzt sitze ich ganz gemütlich auf meinem Sofa und schreibe hier in meinem Blog. Etwas gewöhnungsbedürftig ist das Schreiben ohne richtige Tastatur. Aber daran werde ich mich wohl bald gewöhnen. Ich freue mich auch darauf, ein Buch mit dem Teil zu lesen. Sicher werde ich das Umblättern der Seiten vermissen, aber trotzdem reizt mich der Gedanke, das Tablet auch zum Lesen verwenden zu können.
Leider wurde meine Freude über meine Neuanschaffung schnell getrübt, denn mein Handy gab am Mittwoch den Geist auf. Es ist gerade mal ein halbes Jahr alt und ich war richtig sauer, denn ich gehöre zu den Leuten, die ihr Handy lieben und gern damit kommunizieren. Naja das Tablet kann fast soviel wie das Handy und so ist meine " Trauer" nicht ganz so groß.
Irgendwie bekomme ich zur Zeit das Gefühl nicht los, dass mich sämtliche Pannen der Welt heimsuchen. Vielleicht kennt ihr auch die Zeiten wo ihr das Gefühl habt, allen Mist magisch anzuziehen? So geht es mir im Moment. Gestern Morgen war auch noch mein Auto in eine riesige Dieselwolke eingehüllt und mir war klar, dass sich gerade die Standheizung verabschiedet hatte, welche ein wahrlicher Luxus in diesen Kältezeiten ist. In der Schule angekommem, krachte ich mit meinem Kopf (weil ich eilig und hektisch Kopierpapier in den Kopierer einlegen wollte) kräftig gegen einen Elektrokasten an der Wand...diesen Kasten kann man eigentlich nicht übersehen, aber naja. Meine wenig damenhaften Worte brachten meine Kollegin nebenan sicher zum Kopfschütteln, aber das war mir ziemlich egal. Mein Kopf brummt heute immer noch und ich habe nun eine Unfallmeldung ausgefüllt.
Aber trotz allem erfreue ich mich auch vieler schöner Erlebnisse. So werden wir demnächst mit meinen jungen Kolleginnen zum Brunch gehen. Darauf freue ich mich sehr, weil wir gern zusammen sind und viel miteinander lachen können (das Leben ist schon ernst genug). Schon wenn wir uns am Morgen über unsere "Outfits"austauschen, haben wir Spaß. Meine Kollegin sah heute aus wie ein frühlingshafter Matrose, während sie meinte, ich sähe aus wie aus dem Beerdigungsinstitut.
Ich bin wirklich froh, dass ich solche Menschen auf Arbeit um mich habe und sage mir dann..."Heut ist so ein schöner Tag...lalalala..." und pfeife auf alle Lebenspannen!!!

 Für meine liebe Kathrin

Kommentare:

  1. Hallochen,
    Ja ich kenne solche Tage auch und es beruhigt ungemein, wenn man damit nicht allein ist. Ich versuche mir dann, wenn ich realisiert hab, was nun grad wieder passiert ist, zu überlegen, wozu das nun gut war. Beispiel, ich war letzte Woche mit meinem Sohn für drei Tage im Kh und am letzten Tag hatten wir beide beschlossen, das war jetzt dafür gut, dass er was zu angeben hat. Gut, das war diesmal seine Idee, aber es hilft mir ungemein, das ganze nicht nur beiseite zu schieben, sondern das Gute daran, das manchmal auch sehr ironisch sein kann, zu finden ... Schöne Ostern für dich
    Cubanita

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    1. Ach lieben Dank für diese nette Episode, liebe Cubi. DAS muss ich noch lernen...viel Gutes zu finden, in den Dingen, die mir passieren.
      Auch dir ein schönes Osterfest und alles Liebe wünscht
      Sylvia

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