31. Oktober 2013

Heute mal ein bisschen Werbung....

..für etwas., was gar nichts mit Schule zu tun hat. (Obwohl?! Mit der Lehrergesundheit hat es schon was zu tun...)
Meine Kollegin aß zu Mittag in letzter Zeit immer wieder leckere, selbst zubereitete Suppen, Aufläufe etc.. Das ist ja an sich nichts besonderes, da sie gut kochen kann. Aber wir schwatzten über die Zutaten und dabei stellte sich heraus, dass sie sich regelmäßig eine Bio- Gemüsekiste von einem Biobauernhof aus der Region nach Hause liefern lässt. Diese ist mit einheimischen Gemüse- und Obstsorten befüllt. Anbei liegt ein Rezept, denn nicht alle Leute wissen, was man zum Beispiel aus Pastinaken zaubert.
Heute kam nun unsere erste Biokiste an, obwohl hier in Sachsen Feiertag ist. Das an sich finde ich schon sehr nett und geschäftstüchtig. Aber ich freute mich auch über den Inhalt der Kiste. Fünf frische, knackige Äpfel waren enthalten, Möhren, Pastinaken, Brokkoli und sehr viel Feldsalat, Kresse und Pastelein. Selbst Elvira, unsere Schildkröte, stürzte sich mit einem gefühlten Jubelschrei auf den frischen Salat. So kurz vor dem Winterschlaf muss sie sich den Bauch noch mal vollhauen.
Warum schreibe ich das? Naja, wie oben erwähnt sollten wir schon auf unsere Gesundheit und damit verbunden auf unsere Ernährung achten. Außerdem finde ich die Idee, unsere einheimischen Bauern bzw. deren Hofläden zu unterstützen, gut. Ich muss im Winter keine Erdbeeren verputzen, die von irgendwoher gekarrt werden. Außerdem werden wir uns jetzt auch mal wieder mit Gemüsesorten beschäftigen, die schon lange nicht mehr auf unserem Tisch waren...Schwarzwurzel zum Beispiel. An die Schälerei darf ich dabei aber noch nicht denken. Da braucht man bei Schwarzwurzel Haushalthandschuhe, denn sie macht ihrem Namen alle Ehre.
So und nun hier mal der Link zu unserem Anbieter. Einige Blogleser sind ja vlt. aus meiner Region und finden evtl. auch Interesse an der Idee. http://www.bio-landgarten.de/index.php

30. Oktober 2013

Aufgetankt....

...mit viel Sonne und Energie genieße ich die letzten Ferientage. Nach einem schönen Entspannungsurlaub (hier) in der Türkei bei tollem Essen (das brauchen wir Deutschen ja irgendwie immer), guten Erlebnissen und einem sagenhaft warmen Wetter sitze ich nun wieder an meinem Schreibtisch und lese bzw. schreibe Gutachten zu Staatsexamensarbeiten. Ich merke, wie entspannt ich nach dem Urlaub bin, denn vor den Herbstferien stand ich, wie wohl alle Kollegen, sehr unter Strom. Und so kann ich mich jetzt wirklich gut konzentrieren und das brauche ich auch.
Für euch ein paar kleine Einblicke in den Mittelmeerurlaub, den ich um diese Jahreszeit all denen empfehle, die vor dem Winter noch einmal Sonne, gute Meeresluft und Kraft tanken möchten. Wir waren zum ersten Mal in der Türkei, aber sicher nicht zum letzten Mal....
 
Blick auf unser Hotel
Der zufriedene Ehemann...
Kauftrubel in Side...muss man nicht haben...
Ich liebe Gewürze und vor allem das tolle Essen in der Türkei.

Blick aus dem Hotelzimmer...

Taurusgebirge....

.....mit seiner wunderschönen Landschaft.











 


 

19. Oktober 2013

Faible und Fimmel

Ja ich gebe zu, dass ich für bestimmte Dinge einen Faible und Fimmel habe...dazu gehören im Moment Eulen (früher war es der Igel). Ich habe schon darüber erzählt, dass ich von der Koboldklasse einen Gutschein bekam und mir diese Eule davon kaufte. Nun brachte mir eine liebe Kollegin (in deren Tasche ich kürzlich einen Eulenordner erspäht hatte) denselbigen frisch gekauft mit und schenkte ihn mir. Tja und ich weiß auch nicht...irgendwie laufen mir die Eulen regelrecht über den Weg, denn ich kam nicht umhin, in einem Buchladen, diesen Eulenbeutel zu kaufen (ihr glaubt gar nicht, was es in Buchläden alles Euliges gibt). Nun meinte meine Freundin, dass ihre Bekannte auch auf dem Eulentrip sei, sich aber nur noch auf "Gebrauchseulen" beschränkt. Hmmm, das ist eine gute Idee, also nur noch Eulensachen kaufen, die man auch für etwas nutzen kann, damit nicht nur Deko herumsteht. Also Eulenservietten, Eulensalzstreuer, Eulentücher....Ha, da bin ich schon beim nächsten Fimmel von mir....Tücher. Keine Sorge, mit einem Eulentuch renne ich nun nicht herum....das überlasse ich den jungen Leuten. Aber Tücher in allen Varianten haben es mir angetan. Sie schmücken ja nicht nur ungemein sondern wärmen auch den ständig belasteten Lehrerhals. Nun hatte ich schon die Idee, Eulenkissen zu kaufen, aber da weigerte sich dann der Mann und meinte, ich würde es etwas übertreiben...stimmt. Deshalb schmücken jetzt etwas weniger auffällige Kissen unser Sofa und der Mann ist zufrieden. Im Zaubereinmaleins fand ich noch die Idee von Susanne zum "Euligen Blick"....hervorragend! Diesen besitze ich sehr ausgeprägt beim Shoppen. Eigentlich könnte man jetzt auch den Fuchs mal in den Mittelpunkt rücken. Was meint ihr zu "fuchsschlauen Gedanken"...grins? Die haben wir Lehrer doch allemal....
Klickst du hier!
Nun aber konzentriere ich mich aufs Koffer packen, denn wir haben Herbstferien und deshalb geht es bald in den Süden. Darauf freue ich mich schon sehr...Sonne, Meer, Palmen und vielleicht ein paar Eulen?! Und allen, die jetzt ebenfalls Herbstferien haben, wünsche ich tolles Wetter, gute Erholung und entspannte Tage! Den arbeitenden Kollegen wünsche ich das letztere...haltet euch wacker und denkt an die Weihnachtsferien!
Schöne Herbstferien!*
*Diesen Herbstkranz hat meine Schwiegermutter angefertigt.

12. Oktober 2013

Feuriooo

Nach einer ziemlich anstrengenden Woche sitze ich nun über der Vorbereitung des letzten Seminares vor den Herbstferien...ich denke die Postüberschrift verrät es euch. Da dem Experimentieren im sächsischen Sachunterrichtslehrplan ein großer Stellenwert zugeordnet wird, gehen wir darauf sehr ausführlich ein.
Also habe ich gestern den Feuerkoffer in meiner Schule etwas geordnet und schleppe das Monsterteil am Montag quer durch Chemnitz. Es beinhaltet aber alle Materialien, welche ich brauche und deshalb schleppe ich gern...grins.
Außer den üblichen Versuchen/ Experimenten, die zur Brennbarkeit einer Kerze gut genutzt werden können, will ich mal einige durchführen lassen, die auch für Erwachsene interessant sind und wo die Erklärungsfindung nicht sooo einfach ist. Gefunden habe ich sie hier. Der Auer Verlag bietet u.a. auch ein Lernen an Stationen zum Thema Feuer an, welches man, auf seine Lerngruppe angepasst, gut nutzen kann. Etwas spielerisch soll es auch zugehen und deshalb werden meine Lehramtsanwärterinnen am Montag einen kleinen Feuriooo basteln ...wie ihr ihn hier rechts sehen könnt. Man benötigt dazu einen runden Bierdeckel, etwas Krepppapier für die Haare, Buntpapier für das Gesicht und evtl. Wackelaugen, weil es kindgemäßer aussieht. Die Rückseite muss natürlich unbedingt mit Alufolie beklebt werden, da wir mit dem Feuriooo eine Kerze im Glas zum Erlöschen bringen wollen. Man kann den kleinen Kerl auch beim Thema Luft einsetzen bzw. bei der Frage, was ein Feuer zum Brennen braucht. Die Idee habe ich selbst mal von jemanden bekommen und nutze sie immer wieder gern im Sachunterricht. Nun will ich auch nicht zuviel verraten, denn viele meiner jungen Leute lesen hier mit....worüber ich mich freue.
Nächste Woche stehen nur zwei Hospitationstermine an, was mich ein wenig durchatmen lässt. Und dann kommen die heiß ersehnten Herbstferien.....
Noch etwas zum Schluss...ich wurde von zirp nach dem Einsatz der Suchschachtel gefragt...leider habe ich den Kommentar versehentlich gelöscht. Bei Arnieschnullikram sind noch zwei weitere Suchschachteln zu sehen und bei beiden habe ich alles auf dem Blatt erklärt. Genauso funktioniert die Waldsuchschachtel. Ich hoffe, ihr könnt damit etwas anfangen. So jetzt aber ran an die Arbeit, denn am Sonntag will ich mal NICHTS tun.

8. Oktober 2013

Blätterautogramme in den Etagen einer Zuckerfabrik

Wart ihr schon einmal mit Naturpädagogen unterwegs? Wenn nicht, dann habt ihr was verpasst. Bei uns in Sachsen gibt es einige davon (manche nennen sich auch Naturranger) und ich habe das große Glück, dass eine Naturpädagogin (hier ihre Homepage) in unserem GTA der Schule(Ganztagesangebot) integriert ist. Sie bietet zu verschiedenen Themen des SU "Veranstaltungen" an und unterstützt damit den Unterricht ungemein. Noch dazu hat sie eine tolle Art mit Kindern umzugehen und das Wissen, immer verbunden mit Handlung, zu vermitteln. Leider fließen auch in unserem Bundesland die Gelder für GTA nicht mehr so wie zu Beginn und so hat Frau Polster derzeit einige Probleme, gebucht bzw. eingeplant zu werden. Ich finde das schlimm, denn genau diese Leute brauchen die Kinder und wir Pädagogen zur Unterstützung immer mehr. Nun denn, daran werde ich leider nichts ändern können und deshalb freue ich mich umso mehr, dass wir noch zusammen arbeiten können.
Die Vierer zogen gut gelaunt mit Suchschachteln (ALLE hatten eine mit...FREU!!), Lupen, Stoffbeuteln und Fotoapparaten in den Wald. Frau Polster empfing uns und so klärte sie zu Beginn alle auf, dass sie sich fühle wie in einer Zuckerfabrik. Kindern in dem Alter kann man schlecht die Photosynthese begreiflich machen, aber mit der Traubenzuckerproduktion der Pflanzen konnten diese schon viel anfangen. Danach führten wir viele Bestimmungsübungen durch und dabei schrieb sie auf die Laubblätter deren Namen....eine ganz simple Idee, auf welche man selbst gar nicht so kommt. Die Kinder meinten dann, dies wären "Blätterautogramme" und so schleppten sie ständig Blätter heran, die sie gemeinsam bestimmten. Das Interesse war also gut geweckt.
Die Suchschachteln kamen zum Einsatz und ich selbst staune immer wieder, mit welcher Hingabe Kinder suchen können und auch wie sie diskutieren, verwerfen, neu ordnen. Einfach schön. Die Naturpädagogin machte viele Naturerfahrungsspiele...u.a. bekam jedes Kind einen Kieselstein und musste diesen wie das Eichhörnchen als Wintervorrat verstecken und später wiederfinden. Aber auch die Etagen der "Zuckerfabrik" wurden erklärt und passend dazu wurden in Nadel- und Laubwald Suchaufträge erteilt. Es gab also viel Aktion und Staunenswertes und deshalb war ich sauer, dass uns ein Kind am Ende noch einen Zwischenfall lieferte, der mich sehr nachdenklich machte und bis jetzt wütend sein lässt.
Es ist also auch bei mir nicht nur heile Welt, auch wenn ich mir das sehr für alle Kinder und mich wünschen würde. Ich merkte sofort meinen Kopf und damit verbunden den Schwindel und bin jetzt am überlegen, wie ich am Freitag diese Sache noch einmal kläre,  mit absoluter Konsequenz. Eine schöne Exkursion...leider mit einem faden Beigeschmack....schade.

5. Oktober 2013

Willkommen im Luftlabor....

...ja, so hätte das letzte Seminar heißen können. Die Idee mit dem "Luftlabor" finde ich prima. Sie stammt von meiner lieben Kollegin, deren Name in dem Wort steckt. Meine LAA´s waren wie immer toll vorbereitet und so lernten wir verschiedene Versuche zum Thema kennen, probierten aus und staunten an manchen Stellen nicht schlecht. Zerplatzende Luftballons brachten noch alle in Stimmung und so war die Zeit im Nu verflogen.
"Luft umfüllen" heißt dieser Versuch...er ist ganz simpel, aber toll von der Erkenntnisführung.
Diesen Versuch kannte ich noch nicht. Eine Münze wird mithilfe eines Magneten im Teelichtgefäß nach oben geholt.
Achtung...aufgepasst....
Schwups, der Magnet zieht die Münze unter Wasser an und mithilfe der "Taucherglocke" kommt alles nach oben.

Auch die Hospitationen machen mir viel Freude. Es ist faszinierend zu sehen, mit wie viel Freude und Fleiß die einzelnen Stunden vorbereitet und durchgeführt werden. Hier mal ein Blick (Fotoerlaubnis der LAA gestattet mir den Blick) auf eine Kreismitte...dies war die Hinführung zu einem Thema interkulturellen Lernens...na...um welches Land ging es wohl hier?
Am Ende der Stunde durften die Kinder die Leckereien verzehren...da möchte man doch auch noch einmal Schulkind sein, oder?!

Nun sitze ich bereits wieder an der Seminarvorbereitung für Montag und an der Vorbereitung der Waldexkursion mit den Vierern am Dienstag. Dafür habe ich mir eine
Waldsuchschachtel überlegt...Nun hoffe ich, dass auch alle Kinder eine Eierwabenschachtel mithaben und die Exkursion interessant wird. Im "Arnieschnullikram" habe ich mal zwei Fotos bei der Schulgartensuchschachtel eingefügt, damit es anschaulicher ist. Ich arbeite gern mit diesen Suchschachteln und erlebe immer wieder, wie Kinder Details in der Natur wahrnehmen und staunen.





3. Oktober 2013

Igeleien....

....sind derzeit in der Koboldklasse (leider wird der Klassenname kaum noch genutzt) beliebt im SU. Wie schon beschrieben, arbeiten wir mit dem "Igelbuch" von Susanne Schäfer aus dem Zaubereinmaleins. Dazu habe ich verschiedene Aufgabenstellungen geschrieben und die Kinder bearbeiten die Seiten selbstständig. Zu allen Aufgaben gibt es Lösungsblätter für die Selbstkontrolle. Vervollständigt habe ich die Sachen mit Materialien aus dem LL web. Mit dieser Seite begann vor langer Zeit mein Materialfundus im Internet. Ich möchte sie nicht missen und bin Monika Wegerer sehr dankbar, denn diese hat alles ins Leben gerufen.
Hier ein paar Einblicke:


  
Schlüsselbegriffe werden markiert.
Aufgabenstellungen müssen genau gelesen werden...etwas, was viele Kindern nicht leicht fällt,
zumal ich Schreibschrift nutze.
Da nun heute Feiertag ist, machten mein Mann und ich uns auf den Weg nach Annaberg- Buchholz, meiner Lieblingsstadt im Erzgebirge. Hier fand ein Bauernmarkt auf dem Marktplatz statt und so gab es viel zu schauen, essen und bissel Schunkelmusik auf die Ohren. Deshalb für euch jetzt das "Feierobndlied" (hihi mit englischen Untertiteln), denn Feierabend mache ich jetzt auch. Morgen fahre ich mit einem Grmpfffff  äh Lächeln zur Schule, denn ich glaube so ziemlich die einzigste auf der morgendlichen Straße zu sein.