15. Februar 2017

Im Winterferienmodus

Der aufmerksame Blogbesucher hat gemerkt, dass es hier nicht mehr schneit, denn es frühlingt tatsächlich auch in Sachsen. (ich versprach ja den Schneefall bei Frühling abzustellen)
Ein bisschen will ich euch von unserem Kurzurlaub in Thüringen erzählen und ein paar Bilder zeigen, auch wenn ich das zum Teil schon bei Instagram getan habe. Eigentlich fahren wir seit vielen Jahren in unseren Winterferien zu unserer Freundin in die Schweiz. Da die Fahrstrecke jedoch so lang ist, wollte ich gern in der Heimat bleiben. Mein Mann hat vor vielen Jahren in Jena studiert und daran noch wunderbare Erinnerungen. Er war zur Wintersportausbildung bei Lauscha und zu einem Kulturpraktikum auf der Leuchtenburg bei Kahla. So führte uns also unser Weg nach Thüringen, um alte Erinnerungen des Mannes aufleben zu lassen. In Lauscha schwelgen alle die Leute auf Wolke sieben, welche Glaskunst mögen und evtl. sogar sammeln. Soooo viele verschiedene, zum Teil absurde Weihnachtskugeln ,habe ich noch nie gesehen.
Wer hängt sich wohl zu Weihnachten Totenköpfe an den Weihnachtsbaum? Aber jeder hat einen anderen Geschmack und gestaunt bzw. amüsiert haben wir uns prächtig. Gekauft haben wir uns eine sehr schöne Glaslampe, welches jetzt für warmes Licht in unserem Wohnzimmer sorgt. Leider gibt das Foto die Farben der Lampe nicht  gut wieder.... sie ist nämlich grün, orange und rot gemasert.

Den Ort des Winterlagers von damals fanden wir zwar, aber dort wurde eine Urlaubersiedlung errichtet und ich konnte nur erahnen, wie mein Mann dort die Wälder mit seinen riesigen Skiern unsicher machte. Er schwärmte jedenfalls von dieser einfachen, aber schönen Studentenzeit.
Unterwegs hielten wir an einer Porzellanmanufaktur der Künstlerin Kati Zorn. Schon in unserem Hotel waren einige Arbeiten von ihr ausgestellt und ich muss sagen, dass ich auf solche witzigen, frivolen und neckischen Sachen sehr stehe. Schaut euch mal wirklich ihre Sachen auf der verlinkten Seite an....ihr werdet schmunzeln. Gekauft haben wir allerdings nichts.....wir haben ja eine Lampe aus Lauscha!
Gut gefallen hat mir die Leuchtenburg, welche übrigens im letzten Tatort eine große Rolle spielte. Auch hier schwelgte mein Mann in Erinnerungen, erzählte mir von seinen alten Professoren, die zum Teil mit zum Kulturpraktikum waren und die er bis heute sehr verehrt. An der Leuchtenburg gibt es einen Steg der Wünsche. Man nimmt einen weißen Teller, beschriftet diesen mit seinen Wünschen( Schrift ist nur durch Schwarzlicht zu sehen) und wirft den Teller vom Steg der Wünsche steil hinunter....eine wirklich schöne Idee, wie ich finde!
Zum Schluss seht ihr mich noch mit dem Krötenstein. Das Wort darüber stellte der Göttergatte ein....ich weiß nicht, warum !
Allen, die jetzt noch Winterferien haben, wünsche ich weiterhin gutes Wetter, beste Erholung und nette Erlebnisse. Euch anderen wünsche ich eine gute, stressarme Zeit....es frühlingt immerhin!



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Arnie